ced

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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) zeichnen sich durch schubweise wiederkehrende oder kontinuierlich auftretende, entzündliche Veränderungen des Darms aus. Diese führen zu Beschwerden wie Durchfall mit Blut oder Schleim im Stuhl, heftigen Bauchschmerzen sowie Symptome anderer Organsysteme. Grund ist eine übermässige Reaktion des Immunsystems auf körpereigene Keime oder Zellen, die sich normalerweise im Darm befinden. Was diese Reaktionen auslöst, ist trotz intensiver Forschung noch unklar. Die Therapien werden zwar immer wirksamer, doch gibt es aktuell keine Heilung. Die Komplementärmedizin bietet einige Hilfsmittel, welche vor allem die Entzündung unterdrücken und die Entwicklung von Komplikationen verhindern sollen. In schweren Fällen muss auf chirurgischem Weg eingegriffen werden.

Gemeinsam mit Betroffenen und Experten haben wir zum Thema CED 11 Fragen erarbeitet, die mit den nachfolgenden Filmen aus der jeweiligen Perspektive beantwortet werden.

Einführung in die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen von Prof. Dr. med. Bernhard Sauter

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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Wir stellen uns vor‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Der Schweizer Medienexperte und Radiomoderator hat nach kräftigen Bauchkrämpfen und Blut im Stuhl rasch die Diagnose Colitis Ulcerosa erhalten.
Robin Rehmann fasste Mut, nachdem vor allem die ersten Krankheitsjahre dank Immunsuppressiva größtenteils von Remissionsphasen (beschwerdefreie Zeit) geprägt waren. Doch trotz Medikamenten und gesundem Lebensstil wurde er von einem erneuten Schub  eingeholt ­– heftige Schmerzen und viele Einschränkungen im Alltag waren die Folge. Heute weiß Robin dass er die Krankheit kaum beeinflussen kann.
Der Radiomoderator ist überzeugt, um nach vorne schauen und die psychische Belastung bewältigen zu können, sind der Austausch mit Gleichgesinnten und eine gute ärztliche Betreuung das Wichtigste.In seiner Radiosendung S.O.S. (Sick of Silence) spricht der 26 jährige von seiner und anderen Erkrankungen. Robin betont, darüber zu sprechen ist wichtig und kann helfen.

http://robinrehmann.com/

Bruno Giardina - Betroffener

Bruno Giardina ist Präsident der Schweizer Patientenvereinigung SMCCV. Der 36 jährige Reise-Fan wurde plötzlich von der Diagnose Colitis Ulcerosa überrascht und hat gelernt, damit zu leben. Nun möchte er anderen Betroffenen eine Plattform für Information und Austausch bieten. Vor allem aber will er Mut machen.

CCS: Crohn Colitis Schweiz : www.crohn-colitis.ch

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Als Ernährungsberaterin ist Diana Studerus auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen spezialisiert. Ihr Zugang ist kein theoretischer, Diana ist selbst betroffen. 2015 erhielt sie die Diagnose Morbus Chron.

https://foodonrecord.com/team/diana-studerus

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter ist Gastroenterologe in Zürich und spezialisiert auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Christina Knellwolf ist IBD-Nurse („Inflammatory Bowel Diseases“). Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen ist für sie zur Leidenschaft geworden.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Fr. Dr. Meckel-Fischer ist Arbeitsmedizinerin und interessierte sich immer mehr besonders für die Frage wie Arbeit krank machen kann . So ist sie zur Psychotherapie gekommen. Und Therapeutin geblieben.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Die Diagnose: Erlösung oder Fluch?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Der Weg bis zu einer Diagnose ist oft sehr lange. Robin Rehmann hatte Glück. Dank zeitnaher Überweisung zu einem Gastroenterologen hatte er nach wenigen Monaten Klarheit. Besonders bei chronischen Erkrankungen folgen auf die Diagnose aber rasch Sorgen und Unklarheiten.

Bruno Giardina - Betroffener

Bruno Giardina weiß aus Erfahrung: eine Diagnose kann erlösend sein, weil man Klarheit bekommt. Besonders bei chronischen Erkrankungen kann sie aber auch Sorgen wecken.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Aus ihrer Berufserfahrung kennt Diana vorwiegend die Schattenseiten der Erkrankung. Doch sie bleibt positiv; eine Diagnose muss keine Katastrophe sein.  Die Ernährungsberaterin erhielt dadurch Klarheit, was in ihrem Körper vorgeht, auch wenn der weitere Verlauf offen bleibt.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Die Diagnose einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung bringt natürlich erst mal eine Lebensveränderung. Von ihr als Erlösung möchte Prof. Sauter aber nicht sprechen, das würde einen langen Leidensweg mit später Diagnose bedeuten, was heutzutage nicht mehr der Fall sein sollte. Aber auch als Fluch will er die Diagnose nicht betrachten, denn es gibt in der heutigen Medizin Therapiemöglichkeiten

Christina Knellwolf-IBD Nurse

Die IBD-Nurse weiß, eine Diagnose bedeutet für Patienten oft Sicherheit und Unsicherheit zugleich. Die Gewissheit über das eigene Befinden kann einerseits sein und andererseits den Betroffenen aber auch den Boden unter den Füßen wegziehen.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Jede Erkrankung hat auch einen psychischen Aspekt. Zu wissen was man hat, bringt gerade am Anfang oft eine Erleichterung, löst aber auch die unterschiedlichsten Reaktionen aus. In der Zeit nach der Diagnose kommt es dann zu einer Phase der Orientierung, der Aufklärung und der Hilfesuche, wobei sich der Patient überlegen muss, wie er sein Leben gestalten will.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Die Zeit nach der Diagnose: Wie geht es weiter?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Trotz einer Informationsflut nach der Diagnose und den Versuchen Mut zu machen hat Robin Rehmann gelernt – erst durch die eigene Erfahrung kann die Erkrankung verstanden werden.

Bruno Giardina - Betroffener

Auf die Diagnose CED folgt oft ein großes Fragezeichen. Wichtig ist, mit seinem Vertrauensarzt alle offenen Fragen und auftauchenden Schwierigkeiten besprechen zu können, um die individuell beste Therapie zu finden. Information und Kommunikation sind oft die entscheidenden Faktoren darüber, wie lange es bis zu einer Therapie dauert.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Was tun? Was essen? Was nicht? Die Zeit nach der Diagnose wirft viele Fragen auf und sorgt für Verwirrung. Was es dann braucht ist vor allem Zeit.
Zeit den eigenen Körper neu kennenzulernen und sich schrittweise an die Bedürfnisse anzupassen.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Viel Information und Ausblicke auf Therapiemöglichkeiten sind zu Beginn sehr wichtig. Auch Fragen und Ängste sollten ausführlich besprochen werden, betont der der Internist. Unvorhersehbare Verläufe und Komplikationen können immer eintreten, bei etwa 80% greift die Therapie jedoch schon nach wenigen Monaten.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Patienten brauchen vor allem zu Beginn viele gute Informationen damit sie psychisch und im Alltag gut zurechtkommen. Das richtige Maß an Wissen über die eigene Erkrankung gibt Sicherheit, um damit umgehen zu können.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Die Zeit nach der Diagnose ist eine Orientierungsphase. Die Patienten suchen Antworten, sind verunsichert und mit unterschiedlichen Gefühlen konfrontiert.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Der Lebensplan: Alles anders oder „einfach“ weitermachen?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Für Robin Rehmann ist das Leben nach der Diagnose ein anderes. Es ist nicht trauriger oder macht weniger Spaß, aber es wird herausfordernder.
Mit Colitis Ulcerosa setzt man sich mit anderen Themen und Fragen auseinander.

Bruno Giardina - Betroffener

Leben mit CED. Was bedeutet das für den Beruf, die Familienplanung, den Alltag? Was ist möglich, was nicht? Nach der Diagnose braucht es vor allen Dingen Erfahrung mit dem eigenen Körper und dem individuellen Wohlbefinden.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Diana ist nicht nur privat von Morbus Chron betroffen. Sie hat für sich erkannt, dass ihre Diagnose auch Teil ihres Berufslebens als Ernährungsberaterin ist. Aus diesem Grund hat sie sich für einen offenen Umgang damit entschieden. Diana Studerus kennt die Fachseite und weiß wie es sich als Patienten anfühlt – das motiviert sie.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Viele Veränderungen und der Schock über eine lebenslange Diagnose beeinflussen häufig Gedanken an den Lebensplan. Doch mit der Zeit lernen Betroffene damit umzugehen und können wieder Stabilität erreichen. Auch wenn es schwierige Verläufe gibt, ein ganz normales Leben ist für den größten Teil der Patienten möglich.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Christina Knellwolf glaubt nicht, dass eine Diagnose den ganzen Lebensplan ändern muss. Bei ihrer Arbeit versucht sie Patienten deswegen immer dabei zu unterstützen, die Erkrankung als Teil ihres Lebens zu sehen, ohne sie dabei in den Mittelpunkt zu stellen. Doch sie weiß, dies ist häufig leichter gesagt als getan.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Mit dem Beginn einer Therapie fängt auch eine Phase der Veränderung an. Häufig müssen Betroffene ihren Alltag anpassen. Zwar bedeutet eine Diagnose immer eine Veränderung für den Lebensplan, Dr. Meckel-Fischer ist es aber wichtig hervorzuheben sich nicht von der Erkrankung beherrschen zu lassen. Auch wenn sie Teil von einem ist.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Compliance und Adherence: Was bedeutet das für dich?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Therapietreue und eine gute Kommunikation mit seinem Arzt sind wichtig. Nebenwirkungen durch Cortison-Therapien haben dazu geführt, dass Robin Rehmann dennoch die Medikamente immer wieder abgesetzt hat. Hier fühlt er sich unverstanden – eine Verhalten, dass seiner Meinung nach nur Betroffene nachvollziehen können.

Bruno Giardina - Betroffener

Eine gute Therapie braucht eine gute Kommunikation. Nur wer offen sein kann und sich gut verstanden fühlt, kann eine erfolgreiche Therapie annehmen. CCS unterstützt mit Informationen und dem Austausch zu anderen Patienten.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Comitment ist wichtig. Eine Therapie soll aber immer eine Unterstützung sein und keine Qual, betont die Ernährungsberaterin. Sich selbst und ihren Patienten rät sie zur 80:20 Regel. In 80 Prozent der Zeit werden die Therapievorschläge befolgt, 20 Prozent bleiben Spielraum.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Therapietreue hängt stark mit der Kommunikation zwischen Arzt und Patienten zusammen. Menschen über ihre Erkrankung und Therapie ausführlich aufzuklären, Raum für Fragen und vor allem Offenheit zu geben ist sehr wichtig. Diese Aufgabe obliegt dem Arzt, betont Dr. Sauter. Wird auf den Patienten und seine Ängste eingegangen, wird meist auch die Adherence gut.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Patienten ausreichend zu informieren, ermöglichen ihnen Entscheidungen zu treffen und stärkt. Das Wissen um seine Erkrankung ist für die IBD-Nurse die Basis von Compliance und Adherence.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Unter Adherence versteht man, inwieweit medizinische Ratschläge von Patienten angenommen und befolgt werden. Für die Therapeutin spielt sie nicht nur zwischen Arzt und Patienten eine wichtige Rolle. Adherence bedeutet für sie ebenso, welche Glaubenssätze Betroffene für sich selbst wählen.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Die Wunderdiät: Gibt es so etwas?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sind Essgewohnheiten ein großes Thema. Robin Rehmann hält sich an eine leicht verdauliche und reizarme Ernährung (SCD).
Wie sehr dies den Krankheitsverlauf tatsächlich beeinflussen kann ist fraglich. Wie bei jedem anderen Menschen ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung dennoch wichtig.

Bruno Giardina - Betroffener

Besonders verdauungsspezifische Beschwerden wie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen werden schnell mit Ernährung und Essgewohnheiten in Verbindung gebracht. Zwar gibt es keine Wunderdiät wie Bruno Giardina weiß, sehr wohl aber hilfreiche Tipps.
Die Ernährungsexperten der CCS haben sich auf eine individuelle Beratung von CED-Patienten spezialisiert.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Auch wenn die Ernährung einen Schub begünstigen oder zur Remission verhelfen kann. DIE Wunderdiät gibt es nicht. Ernährungsstrategien können unterstützen ­– wichtig ist aber vor allen Dingen individuell zu experimentieren, ist Diana Studerus überzeugt.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Die Frage nach der richtigen oder falschen Ernährung begegnet Dr. Sauter täglich in Patientengesprächen. So nahe der Einfluss von Ernährung auf CED liegen mag – ganz so einfach ist es leider nicht und Wunderdiät gibt es keine. Was gut tut und was nicht ist individuell verschieden und hängt mit dem eigenen Krankheitsstadium zusammen. Vor extremen Diäten und einseitiger Ernährung möchte der Spezialist aufgrund von Mangelerscheinungen aber warnen.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Auch wenn Betroffene oft darauf hoffen, eine Wunderdiät gibt es leider nicht. Dennoch ist Christina Knellwolf überzeugt, dass es eine ganzheitliche Begleitung braucht und arbeitet deswegen eng mit Ernährungsberatern zusammen.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Eine allgemeine Wunderdiät gibt es nicht. Friedericke Meckel-Fischer ist aber davon überzeugt, jeder kann seine ganze eigene Wunderdiät entdecken. Dafür heißt es ausprobieren, um herauszufinden was einem selbst gut tut.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Du bist nicht allein – Zusammenhalt in Patientenorganisationen‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Obwohl Robin Rehmann besonders zu Beginn seiner Erkrankung am liebsten nichts mehr damit zu tun haben wollte, sieht er das heute anders. Er ist froh die Patientenvereinigung Crohn Colitis Schweiz (CCS) gefunden zu haben – der Austausch entlastet und hilft ihm, sich verstanden zu fühlen.

Bruno Giardina - Betroffener

Die Crohn Colitis Schweiz (CCS) ist eine ehrenamtliche Gesellschaft, deren Vorstände allesamt selbst auch an Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa leiden. Gegründet mit dem Ziel sich auszutauschen und Betroffenen eine Plattform zu bieten, informiert und berät die Organisation heute mit Veranstaltungen, Magazinen und Informationsbroschüren.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Es sind mehr Menschen von CED betroffen, als man denkt. Nach dem Motto „man weiß nicht was kommt, aber mein weiß auch nicht was da ist“ plädiert die Ernährungsberaterin und Betroffene für den Austausch untereinander.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Eine Diagnose ist immer ein Schock. Betroffene beginnen meist nur langsam sich ihrer Umwelt zu öffnen und fühlen sich alleine. Menschen, die aus Erfahrung wissen wovon man spricht können Halt geben. Neben dem Freundes- und Bekanntenkreis kann auch in Patientenorganisationen wie die CrohnColitisSchweiz Austausch gefunden werden. Nach dem Motto Betroffene für Betroffene steht die Organisation mit Informationen, Veranstaltungen und Unterstützung bereit.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Christina Knellwolf weiß, wie wichtig der Austausch unter Betroffenen ist. Ihren Patienten legt sie deshalb immer ans Herz, Mitglied bei einer Patientenorganisation wie der Crohn Colitis Schweiz zu werden, bei der alle Vorstände selbst auch betroffen sind.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Erst wenn man das alleine sein angenommen hat, kann man Hilfe und Unterstützung suchen. Ob im Familienkreis, bei Freunden, in Foren oder Organisationen wie der Crohn Colitis Schweiz. –  Für jede Krankheit gibt es Anlaufstellen, um sich mit anderen auszutauschen.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Forschung: Gibt es spürbare Forschritte?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Die Entwicklung eines Medikamentes, dass CED Patienten beschwerdefrei leben lässt ist die große Hoffnung von Robin Rehmann. Zuversichtlich macht ihn die intensive Forschung – ein operativer Eingriff steht für Rehmann an letzter Stelle.

Bruno Giardina-Betroffener

Bruno Giardina betont die Vielzahl an Medikamenten und Therapiemöglichkeiten und ist überzeugt, dass zum Krankheitsbild chronisch entzündlicher Darmerkrankungen bereits intensive Forschung betrieben wird. Die Prävalenzrate von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa (CED) steigt unter anderem in der Schweiz kontinuierlich.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Die Forschung macht massive Fortschritte. Bessere und größere Studien läuten für Diana Studerus „die goldenen Jahre der Ernährungsforschung“ ein. Sie glaubt an die Chance für zielgerichtete Therapien und blickt positiv und gespannt in die Zukunft.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Dr. Bernhard Sauter ist auf chronisch-entzündliche Darmerkrankungen spezialisiert blickt bereits auf Jahrzehnte an Erfahrung zurück. Er bemerkt speziell in den letzten fünf Jahren einen extremen Fortschritt – ein besseres Krankheitsverständnis und maßgeschneiderte Medikamente sind das Ergebnis modernster Forschung.
Es wird auf Hochtouren daran gearbeitet, künftig genau feststellen zu können, für welchen Patienten welches Medikament am besten wirkt.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Lange ging es in der Forschung nur sehr langsam voran. Nun tut sich endlich deutlich mehr. Neue Medikamente und große Fortschritte in der Pflegewissenschaft nimmt die IBD-Nurse positiv wahr.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

In der Forschung sieht die Ärztin und Psychotherapeutin täglich neue Fortschritte und Erkenntnisse. Aus therapeutischer Sicht möchte sie die Aufmerksamkeit vor allem auf die Rolle des menschlichen Geistes richten. Stressreduktion, Meditation und die Erforschung der eigenen Psyche sind für sie besonders wichtig.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Personalisierte Medizin: Was hältst du davon?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Die große Offenheit mit seiner Krankheit nimmt Robin Rehmann die Sorge um seine Daten. Solange personalisierte Medizin seriös ist und der Forschung dient, sieht er keine Nachteile. Rehmanns Gesundheit hat für ihn oberste Priorität.

Bruno Giardina - Betroffener

Sind wir bereit für personalisierte Medizin? Durch die Auswertung unterschiedlicher Daten wie beispielsweise jenen aus Gesundheits-Apps oder Forschungsdatenbanken soll mehr Wissen zu unterschiedlichen Erkrankungen gewonnen werden. Bruno Giardina sieht hier eine große Chance, aber auch die Sorge der Patienten um die Sicherheit ihrer Daten.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Was dem einen Patienten gut tut, hilft einem anderen vielleicht weniger. So verschieden jeder Mensch ist, so individuell ist auch sein Darmmikrobiom. Die personalisierte Medizin ist noch nicht ausgereift, dennoch sieht die Ernährungsberaterin eine große Chance in ihr.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Eine individuelle Behandlung, Aufklärung und die Bedürfnisse der Patienten zu berücksichtigen steht für Dr. Sauter an oberster Stelle. Für den Internisten ist das die wesentliche Bedeutung von personalisierter Medizin. Andere Bestrebungen der personalisierten Medizin wie DNA-Tests, die genaue Prognosen erlauben sind leider noch Zukunftsmusik. In einigen Jahren sieht das vielleicht schon anders aus.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Christina Knellwolf sieht in der personalisierten Medizin die Chance, eine Therapie individuell zu gestalten und optimal an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Das geht für sie weit über die medikamentöse Therapie hinaus – ob Ernährungsberatung oder Psychotherapie, wichtig ist eine ganzheitliche Begleitung.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Für die Ärztin und Psychotherapeutin ist personalisierte Medizin die Zukunft. Betroffene sollen Experten ihrer Krankheit sein. Das ist die Chance.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Intimität: Was bedeutet das für Privatleben, Partnerschaft oder Familienplanung?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Mit einer chronisch entzündliche Darmerkrankung will man am Leben teilnehmen wie zuvor – man kann aber nicht immer.
Robin Rehmann kennt es aus Erfahrung, wenn für Beziehungen und Freizeit die Kraft fehlt.

Bruno Giardina - Betroffener

Zu einem „normalen“ und glücklichen Leben gehören Intimität und Sexualität dazu. Aus Scham oder Unsicherheit sind Betroffene aber oft gehemmt dies in Arztgesprächen zu thematisieren, weiß Bruno Giardina. Aus diesem Grund hat die CCS eine Broschüre mit Informationen und Tipps zum Thema „Intimität trotz CED“ herausgegeben.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Als Mutter eines Sohnes weiß Diana Studerus, dass Familienplanung auch mit  Morbus Crohn möglich ist. Ihre Familie betrachtet sie als riesiges Geschenk, für ein  zweites Kind fehlt im Moment dennoch die Kraft.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Sexualität und körperliche Nähe sind wichtige Themen, die für Dr. Sauter immer noch viel zu oft ausgeklammert werden. Besonders bei Darmerkrankungen sind Patienten mit vielen Unsicherheiten konfrontiert. Doch der Mediziner beruhigt: wenn die Erkrankung gut behandelt wird, sind Sexualität und Familienplanung bedenkenlos möglich.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Familie, Schwangerschaft und Zukunftsplanung sind wichtige Themen, die für Betroffene oft Fragen aufwerfen. Der IBD-Nurse ist es wichtig klarzustellen: sobald die Krankheit in Remission ist, ist all das möglich.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Frau Dr. Meckel-Fischer sieht vor allem junge Patienten mit der Sorge um die Familienplanung und mit körperlichen Unsicherheiten konfrontiert. Ihr ist wichtig zu betonen: Schwangerschaft, Familiengründung und Intimität ­– das alles ist möglich.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Die Hoffnung: Nicht aufgeben – (wie) geht das?‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Colitis Ulcerosa ist von vielen Berg- und Talfahrten geprägt, doch die Phasen der Remission können über Jahre anhalten. Dafür lohnt es sich zu kämpfen und immer wieder aufzustehen. Hat man eine Diagnose, schätzt man beschwerdefreie Zeiten mehr denn je.

Bruno Giardina - Betroffener

Never give up! Unter der Prämisse “niemals aufgeben“ steht für Bruno Giardina ein lebenswertes Leben im Mittelpunkt. Der Präsident der SMCCV möchte zeigen, dass trotz der Diagnose CED mit allen Höhen und Tiefen ein glückliches Leben möglich ist.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Kein Tag kommt zurück ­– auch nicht der schlimmste, es kommen andere! Diana Studerus hat nach der Diagnose Zeit gebraucht, um sich zurechtzufinden und darüber zu reden. Heute ist sie zuversichtlich, weil es ihr Kraft und Hoffnung gibt sich auszutauschen.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Bei chronischen Erkrankungen verbreitet sich schnell Hoffnungslosigkeit, doch das muss nicht sein. Aus seiner Erfahrung weiß der Gastroenterologe: viele Patienten führen ein Leben mit CED in Remission und sind frei von Beschwerden. Doch auch kompliziertere Verläufe können in den Griff bekommen werden. CED ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Es braucht Geduld.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Ob zu Beginn der Krankheit oder in einer Phase des Schubs, das Wichtigste ist es die Hoffnung nicht aufzugeben. Ohne ihr sind Therapie und medizinische Maßnahmen nicht viel wert, ist Christina Knellwolf überzeugt.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Der Glaube, alles schaffen zu können steht für die Therapeutin an oberster Stelle. Hoffnung ist für sie nichts Passives, sondern die Zuversicht sein Leben meistern zu können und die Krankheit möglicherweise sogar zu überwinden.


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[av_heading tag=’h3′ padding=’10‘ heading=’Gemeinsam sind wir stark!‘ color=’custom-color-heading‘ style=“ custom_font=’#ffffff‘ size=“ subheading_active=“ subheading_size=’15‘ custom_class=“][/av_heading]

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Robin Rehmann - Betroffener

Wir sind viele. Die Erfahrung hat Robin Rehmann gezeigt, wie sehr die Erkrankung Colitis Ulcerosa das Leben einschränken kann. Er ist nicht alleine – der Austausch und Kontakt mit anderen Betroffenen ist wichtig, um sich verstanden zu fühlen und Mut zu fassen.

Bruno Giardina - Betroffener

Der Austausch von Betroffenen innerhalb der Vereinigung steht ebenso im Mittelpunkt wie die Vernetzung mit anderen Patientenvereinigungen und Ärzteorganisationen. Bedürfnisse und Schwierigkeiten können durch die Zusammenarbeit mit Medizinern und anderen Betroffenen viele Informationen schaffen und mit wertvollen Tipps den Alltag erleichtern. Das ist ein wesentlicher Mehrwert.

Diana Studerus - Ernährungsberaterin & Betroffene

Gemeinsam arbeiten, gemeinsam denken, gemeinsam forschen – die Ernährungsberaterin schätzt den interdisziplinären Zugang bei der Auseinandersetzung mit CED.
Gemeinsam bedeutet für sie aber auch, nicht nur Patienten, sondern ebenso ihre Angehörigen zu betreuen.

Prof. Dr. med. Bernhard Sauter - Facharzt für Gastroenterologie

Dr. Bernhard Sauter ist Facharzt der inneren Medizin. Er weiß,  damit der Patient die beste Unterstützung bekommt, braucht es ein Team. Gerade bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist das Zusammenspiel von Medizinern, IBD-Nurse, Ernährungsberatern und Psychologen wichtig.

Christina Knellwolf - IBD Nurse

Jeder braucht ein Netz.  Die IBD-Nurse sieht den Patienten im Mittelpunkt, doch es braucht auch ein stärkendes Umfeld. Angehörige, Wegbegleiter und medizinische Betreuung helfen dabei, auch in schwierigen Zeiten Kraft zu behalten.

Dr. Friederike Meckel Fischer -Psychotherapeutin

Stärke ist nicht nur von den Menschen um einen herum definiert, sondern bedeutet sich selbst zu vertrauen und die Kraft zu haben auch Hilfe zu suchen. Sich einer Gruppe anzuschließen findet die Ärztin und Psychotherapeutin wichtig, um sich psychisch und physisch gut aufgehoben zu fühlen.


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Eine Zusammenarbeit von Crohn Colitis Schweiz, mit Betroffenen, Fachärzten, patientube und MediService.

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